21. Januar

Tägliches Wasser

“Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen.“

„Ich werde für euch wie Feuer im Schmelzofen sein und wie scharfe Lauge im Waschtrog. So wie man Gold und Silber schmilzt, um es zu läutern, so werde ich die Nachkommen Levis von ihrer Schuld reinigen. Dann werden sie mir wieder Opfer darbringen, die mir gefallen.“

Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden. Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf die Erlösung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt. _Ertragt es also geduldig, es dient zu eurer Erziehung. Gott behandelt euch als seine Söhne und Töchter. Und welches Kind wird nicht von seinem Vater mit Strenge erzogen? Wenn ihr nicht die gleiche strenge Erziehung bekommt

wie alle anderen, seid ihr sozusagen uneheliche Kinder – und keine rechtmäßigen Söhne und Töchter. Eine strenge Erziehung bereitet im Augenblick scheinbar keine Freude, sondern Schmerz.

Später dagegen schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, Gerechtigkeit als ihre heilsame Frucht. Macht deshalb die erschlafften Hände und die erlahmten Knie wieder stark!

(LU) Johannes 15,2 | (HfA) Maleachi 3,2-3 | (NL) Römer 5,3-5 | (Basisbibel) Hebräer 12,7-8+11-12

20. Januar

Tägliches Wasser

Er heisst wunderbarer Ratgeber.

Er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebte unter uns. Er war voll Gnade und Wahrheit und wir wurden Zeugen seiner Herrlichkeit, der Herrlichkeit, die der Vater ihm, seinem einzigen Sohn, gegeben hat. _Denn du hast versprochen, deine Zusagen einzuhalten um der Ehre deines Namens willen.

„Man wird ihm den Namen Immanuel geben.“ (Immanuel bedeutet: ‚Gott ist mit uns’.) _Dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.

„Damit alle den Sohn ebenso ehren wie sie den Vater ehren.“ _Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm als Ehrentitel den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name. _Dort thront jetzt Christus über allen unsichtbaren Mächten und Gewalten, über allem, was irgend Rang und Namen hat, in dieser Welt und auch in der kommenden. _Auf seiner Stirn stand ein Name, der nur ihm selbst bekannt ist, … »König über alle Könige und Herr über alle Herren.«

Der Allmächtige ist unerreichbar. _Wie heißt er? Und wie heisst sein Sohn? Weisst du das?

(HfA) Jesaja 9,5 | (NL) Johannes 1,14 | (NL) Psalm 138,2 | (NGÜ) Matthäus 1,23 | (LU) Matthäus 1,21 | (NL) Johannes 5,23 | (NGÜ) Philipper 2,9 | (GNB) Epheser 1,21-22 | (NGÜ) Offenbarung 19,12+16 | (NL) Hiob 37,23 | (LU) Sprüche 30,4

19. Januar

Tägliches Wasser

Dem Herrn gedient mit aller Demut.

„Wer unter euch gross werden will, soll den anderen dienen; wer unter euch der Erste sein will, soll zum Dienst an den anderen bereit sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.“

Wer sich dagegen einbildet, besser zu sein als andere, und es doch gar nicht ist, betrügt sich selbst. _Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat, jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Massstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Mass zugeteilt hat. _„So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: ‚Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.‘“

Nun, auf eines sind wir stolz, und das bezeugt auch unser Gewissen: Wir verhielten uns in dieser Welt immer uneigennützig und aufrichtig, so wie es Gottes Willen entspricht. Nicht von irdischer Klugheit ließen wir uns leiten, sondern von der Gnade Gottes. _Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns.

(LU) Apostelgeschichte 20,19 | (NGÜ) Matthäus 20,26-28 | (GNB) Galater 6,3 | (NGÜ) Römer 12,3 | (GNB) Lukas 17,10 | (NL) 2. Korinther 1,12 |  (SCHL) 2. Korinther 4,7

18. Januar

Tägliches Wasser

Der noch kommen sollte.

Aber wir sehen, wie Jesus, der für kurze Zeit tiefer gestellt war als die Engel, wegen seines Sterbens mit Ruhm und Ehre gekrönt worden ist. Denn Gott hat in seiner Gnade gewollt, dass er allen Menschen zugute den Tod erleidet. _Einer ist für alle in den Tod gegangen. _Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden, werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten. _In den Schriften steht auch: „Der erste Mensch – Adam – wurde lebendig.“ Der letzte Adam aber – also Christus – ist ein Geist, der lebendig macht. Zuerst kam der irdische Körper; dann der geistliche. _Dann sprach Gott: „Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist!“ So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. _Gott … hat am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, … welcher ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens. _„Denn du hast ihm Macht über alle Menschen auf der ganzen Welt gegeben.“

Der erste Adam war aus dem Staub der Erde gemacht; der zweite Adam hat seinen Ursprung im Himmel. So, wie der irdische Adam beschaffen war, sind alle beschaffen, die zur Erde gehören; und so, wie der himmlische Adam beschaffen ist, werden alle beschaffen sein, die zum Himmel gehören.

(NL) Römer 5,14 | (GNB) Hebräer 2,9 | (GNB) 2. Korinther 5,14 | (NGÜ) Römer 5,19 | (NL) 1. Korinther 15,45-46 | (GNB) 1. Mose 1,26-27 | (LU) Hebräer 1,1-3 | (NL) Johannes 17,2 | (NGÜ) 1. Korinther 15,47-48

17. Januar

Tägliches Wasser

Du hast dich meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe.

Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden7, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. Das ist das Fundament der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden9 zu uns gesandt hat.

Wo ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und die Missetaten seines Volkes verzeiht? Der nicht für immer an seinem Zorn festhält, sondern der sich freut, wenn er barmherzig sein kann? Er wird sich wieder über uns erbarmen, alle unsere Sünden zertreten und alle unsere Verfehlungen ins tiefe Meer werfen! _Herr, mein Gott, ich schrie zu dir um Hilfe, und du hast mich wieder gesund gemacht. Du hast mich von den Toten zurückgeholt. Ich stand schon mit einem Fuß im Grab, doch du hast mir das Leben neu geschenkt. _„Als ich keine Hoffnung mehr hatte, dachte ich an den Herrn. Und mein Gebet drang zu dir in deinen heiligen Tempel durch.“ _Geduldig hoffte ich auf die Hilfe des Herrn, und er wandte sich mir zu und hörte mein Schreien. Er rettete mich aus dem Sumpf der Verzweiflung, aus Matsch und Schlamm. Er stellte mich auf festen Boden und gab meinen Füßen festen Halt.

(LU) Jesaja 38,17 | (NGÜ) 1. Johannes 4,9-10  | (LU) Micha 7,18-19 | (GNB) Psalm 30,3-4 | (NL) Jona 2,8 | (NL) Psalm 40,2-3

16. Januar

Tägliches Wasser

Denn Gott wollte in seiner ganzen Fülle in Christus wohnen.

Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. _Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben und ihm einen Namen gegeben, der höher ist als alle anderen Namen. Vor diesem Namen sollen sich die Knie aller beugen, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind. Und zur Ehre Gottes, des Vaters, werden alle bekennen, dass Jesus Christus Herr ist. _Damit steht Christus jetzt hoch über allen Mächten und Gewalten, hoch über allem, was Autorität besitzt und Einfluss ausübt; er herrscht über alles, was Rang und Namen hat – nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. _Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.

Denn Christus ist gestorben und wieder lebendig geworden, um Herr zu sein über alle, Tote wie Lebende. _Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten. _Und von seiner Fülle haben wir alle genommen.

(NL) Kolosser 1,19 | (GNB) Johannes 3,35 | (NL) Philipper 2,9-11 | (NGÜ) Epheser 1,21 | (HfA) Kolosser 1,16 | (GNB) Römer 14,9 | (HfA) Kolosser 2,10 | (LU) Johannes 1,16

15. Januar

Tägliches Wasser

Ich bin entmutigt und verzweifelt, erneuere mich durch dein Wort.

Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite sitzt. Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Denn … euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. _Wir dagegen sind Bürger des Himmels, und vom Himmel her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn. Er wird unseren unvollkommenen Körper umwandeln und wird ihn seinem eigenen Körper gleichmachen, der Gottes Herrlichkeit widerspiegelt. Er hat die Macht dazu, genauso, wie er auch die Macht hat, das ganze Universum seiner Herrschaft zu unterstellen.

Die menschliche Selbstsucht kämpft gegen den Geist Gottes und der Geist Gottes gegen die menschliche Selbstsucht: Die beiden liegen im Streit miteinander, sodass ihr von euch aus das Gute nicht tun könnt, das ihr doch eigentlich wollt. _Liebe Brüder, ihr seid also nicht mehr dazu gezwungen, euch von den Wünschen eurer menschlichen Natur beherrschen zu lassen. Denn wenn ihr euch weiter von ihr bestimmen lasst, werdet ihr sterben. Wenn ihr euch aber durch die Kraft des Heiligen Geistes von eurem alten Wesen und den bösen Taten abwendet, werdet ihr leben. _Liebe Freunde, ihr seid nur Gäste und Fremde in dieser Welt. Deshalb ermahne ich euch, den selbstsüchtigen Wünschen der menschlichen Natur nicht nachzugeben, denn sie führen einen Krieg gegen eure Seele.

(NL) Psalm 119,25 | (NGÜ) Kolosser 3,1-3 | (NGÜ) Philipper 3,20-21 | (GNB) Galater 5,17 | (NL) Römer 8,12-13 | (NGÜ) 1. Petrus 2,11

14. Januar

Tägliches Wasser

“Der Vater ist größer als ich.“

„Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel.“ _„Mein Vater und euer Vater; …. mein Gott und euer Gott.“

Ich werde tun, was der Vater von mir will. _„Was ich euch sage, sage ich nicht aus mir selbst heraus. Der Vater, der in mir ist, handelt durch mich; es ist alles sein Werk.“

Der Vater liebt den Sohn und hat ihm alle Macht gegeben. _„Du hast ihm ja die Macht über alle Menschen gegeben, damit er denen, die du ihm anvertraut hast, ewiges Leben schenkt.“

„Herr“, sagte Philippus, „zeig uns den Vater; das genügt uns.“ – „So lange bin ich schon bei euch, und du kennst mich immer noch nicht, Philippus?“ entgegnete Jesus. „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: ›Zeig uns den Vater‹? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?“ _„Ich und der Vater sind eins.“ _„Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“

(LU) Johannes 14,28 | (LU) Lukas 11,2 | (LU) Johannes 20,17 | (NL) Johannes 14,31 | (NGÜ) Johannes 14,10 | (HfA) Johannes 3,35 | (GNB) Johannes 17,2 | (NGÜ) Johannes 14,8-10 | (LU) Johannes 10,30 | (NGÜ) Johannes 15,9-10

13. Januar

Tägliches Wasser

Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut!

Wirf all deine Last auf den Herrn! Er wird dich sicher halten. Niemals lässt er den zu Fall kommen, der nach Gottes Willen lebt. _ „Siehe, Gott ist meine Rettung. Ich vertraue ihm und habe keine Angst. Gott, der Herr, ist meine Stärke und ich lobe ihn; er wurde mein Retter.“

„Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?“ _Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn. Tut es mit Dank für das, was er euch geschenkt hat. Dann wird der Frieden Gottes, der alles menschliche Begreifen weit übersteigt, euer Denken und Wollen im Guten bewahren, geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. _„Durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.“

Der Ertrag der Gerechtigkeit wird ewige Stille und Sicherheit sein. _„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts in eurem Glauben erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!“ _Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt.

(HfA) Jesaja 26,3 | (NGÜ) Psalm 55,23 | (NL) Jesaja 12,2 | (NGÜ) Matthäus 8,26 | (GNB) Philipper 4,6-7 | (LU) Jesaja 30,15 | (LU) Jesaja 32,17 | (NGÜ) Johannes 14,27 | (LU) Offenbarung 1,4

12. Januar

Tägliches Wasser

Dem alleinigen [SCHL: weisen] Gott, unserm Heiland.


Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung. _„Meinst du, dass du weißt, was Gott weiß, oder kannst du alles so vollkommen treffen wie der Allmächtige? Die Weisheit ist höher als der Himmel: was willst du tun?, tiefer als die Hölle: was kannst du wissen?“

Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. _Und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat; damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.

Wenn es aber unter euch welche gibt, die nicht wissen, was sie in einem bestimmten Fall tun müssen, sollen sie Gott um Weisheit bitten, und Gott wird sie ihnen geben. Denn er gibt sie allen gerne, ohne ihnen Vorwürfe zu machen. _Die Weisheit hingegen, die von oben kommt, ist in erster Linie rein und heilig, dann aber auch friedfertig, freundlich und bereit, sich etwas sagen zu lassen. Sie ist voll Erbarmen und bringt eine Fülle von Gutem hervor; sie ist unparteiisch und frei von jeder Heuchelei.

(LU) Judas 25 | (LU) 1. Korinther 1,30 | (LU) Hiob 11,7-8 | (NGÜ) 1. Korinther 2,7 | (LU) Epheser 3,9-10 | (GNB) Jakobus 1,5 | (NGÜ) Jakobus 3,17