31. Januar

Tägliches Wasser

Ihr müsst unbedingt alle Bewohner des Landes vertreiben. Wenn ihr einige zurücklasst, werdet ihr es bereuen; denn sie werden euch Leiden zufügen wie ein Dorn im Auge und wie Stachelpeitschen, mit denen man Ochsen antreibt.

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! _Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird.

Brüder und Schwestern! Wir stehen also nicht mehr unter dem Zwang, unserer selbstsüchtigen Natur zu folgen. Wenn ihr nach eurer eigenen Natur lebt, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber in der Kraft des Geistes euren selbstsüchtigen Willen tötet, werdet ihr leben.

Die alte sündige Natur liebt es, Böses zu tun – genau das Gegenteil von dem, was der Heilige Geist will. Der Geist weckt in uns Wünsche, die den Neigungen unserer sündigen Natur widersprechen. Diese beiden Kräfte liegen in ständigem Streit miteinander, sodass ihr nicht das tun könnt, was ihr wollt. _Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt. _Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns so sehr geliebt hat.

(GNB) 4. Mose 33,55 | (LU) 1. Timotheus 6,12 | (NGÜ) 2. Korinther 10,4-5 | (GNB) Römer 8,12-13 | (NL) Galater 5,17 | (HfA) Römer 7,23 | (NGÜ) Römer 8,37

30. Januar

Tägliches Wasser

Lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.

„Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen.“ _„Niemand von euch kann mein Jünger sein, wenn er nicht zuvor alles aufgibt, was er hat.“ So laßt uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts!

Alle Wettkämpfer üben im täglichen Leben Verzicht. Sie tun es, um einen vergänglichen Siegeskranz zu gewinnen. Aber wir tun es für einen unvergänglichen Siegeskranz. So führt mein Wettlauf nicht ins Ungewisse und meine Fausthiebe gehen nicht in die Luft. Im Gegenteil: Meine Schläge treffen meinen eigenen Körper und bringen ihn in meine Gewalt. Ich will nicht anderen etwas verkünden, bei dem ich selbst versage. _Ich bilde mir nicht ein, Brüder und Schwestern, dass ich es schon geschafft habe. Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat. _So laßt uns [ihn] erkennen, ja, eifrig trachten nach der Erkenntnis des Herrn!

(SCHL) Hebräer 12, 1-2 | (NGÜ) Lukas 9,23 | (GNB) Lukas 14,33 | (SCHL) Römer 13,12 | (SCHL) 1. Korinther 9,25-27 | (GNB) Philipper 3,13-14 | (SCHL) Hosea 6,3

29. Januar

Tägliches Wasser

Du bist »der Gott, der [mich] sieht«

Herr, du hast mein Herz geprüft und weisst alles über mich. Wenn ich sitze oder wenn ich aufstehe, du weisst es. Du kennst alle meine Gedanken. Wenn ich gehe oder wenn ich ausruhe, du siehst es und bist mit allem, was ich tue, vertraut. Und du, Herr, weisst, was ich sagen möchte, noch bevor ich es ausspreche. … Dieses Wissen ist zu wunderbar für mich, zu gross, als dass ich es begreifen könnte!

Die Augen des Herrn sind überall, sie erspähen die Bösen und die Guten. _Denn die Wege eines jeden liegen klar vor den Augen des Herrn, und Er achtet auf alle seine Pfade!  _„Gott sieht euch ins Herz. Was bei den Menschen Eindruck macht, das verabscheut Gott.“ _Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.

Jesus … Er wusste genau, wie es im Innersten des Menschen aussieht; niemand brauchte ihm darüber etwas zu sagen. Herr, du weisst alles. Du weisst, dass ich dich lieb habe.

(LU) 1. Mose 16,13 | (NL) Psalm 139,1-4+6 | (SCHL) Sprüche 15,3 | (SCHL) Sprüche 5,21 | (GNB) Lukas 16,15 | (SCHL) 2. Chronik 16,9 | (NGÜ) Johannes 2,24-25 | (NL) Johannes 21,17

28. Januar

Tägliches Wasser

Solange du lebst, soll deine Kraft nicht nachlassen!

„Wenn man euch verhaftet und vor Gericht stellt, dann macht euch nicht im Voraus Sorgen, was ihr sagen sollt. Denn wenn es so weit ist, wird euch eingegeben, was ihr sagen müsst. Nicht ihr seid es, die dann reden, sondern der Heilige Geist.“ _„Macht euch keine Sorgen um den nächsten Tag! Der nächste Tag wird für sich selbst sorgen. Es genügt, dass jeder Tag seine eigene Last mit sich bringt.“

Er ist der Gott Israels, er verleiht seinem Volk Stärke und Macht. Gott sei gepriesen! _Den Erschöpften gibt er neue Kraft, und die Schwachen macht er stark.

„Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.“ Daher will ich nun mit grösster Freude und mehr als alles andere meine Schwachheiten rühmen, weil dann die Kraft von Christus in mir wohnt. Ja, ich kann es von ganzem Herzen akzeptieren, dass ich wegen Christus mit Schwachheiten leben und Misshandlungen, Nöte, Verfolgungen und Bedrängnisse ertragen muss. Denn gerade dann, wenn ich schwach bin, bin ich stark. _Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. _Vorwärts, meine Seele, nur Mut!

(NL) 5. Mose 33,25 | (NGÜ) Markus 13,11 | (NGÜ) Matthäus 6,34 | (GNB) Psalm 68,36 | (HfA) Jesaja 40,29 | (NGÜ) 2. Korinther 12,9-10 | (SCHL) Philipper 4,13 | (NL) Richter 5,21

27. Januar

Tägliches Wasser

Und ihr wisst, dass Jesus in dieser Welt erschienen ist, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, und dass er selbst ohne jede Sünde ist.

Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch seinen eigenen Sohn zu uns gesprochen. Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät. _Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden. _Führt daher, solange ihr noch hier in der Fremde seid, ein Leben in der Ehrfurcht vor ihm. Ihr wisst doch, dass ihr freigekauft worden seid von dem sinn- und ziellosen Leben, das schon eure Vorfahren geführt hatten, und ihr wisst, was der Preis für diesen Loskauf war: nicht etwas Vergängliches wie Silber oder Gold, sondern das kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel war – das Blut von Christus. _Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.

(NGÜ) 1. Johannes 3,5 | (NGÜ) Hebräer 1,1-3 | (SCHL) 2. Korinther 5,21 | (NGÜ) 1. Petrus 1,17-20 | (SCHL) 2. Korinther 5,14-15

26. Januar

Tägliches Wasser

Lasst uns daher zu ihm hinausgehen vor das Lager. Wir wollen die Schande auf uns nehmen, die er zu tragen hatte. Denn wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt. Sondern wir suchen nach der zukünftigen Stadt.

Liebe Freunde, wundert euch nicht über die Nöte, die wie ein Feuersturm über euch hereingebrochen sind und durch die euer Glaube auf die Probe gestellt wird; denkt nicht, dass euch damit etwas Ungewöhnliches zustösst. Freut euch vielmehr, dass ihr auf diese Weise an den Leiden teilhabt, die Christus durchmachen musste; denn dann werdet ihr, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, erst recht von Freude und Jubel erfüllt sein. _Wie ihr meine Leiden teilt, so habt ihr auch teil an dem Trost und der Ermutigung, die mir geschenkt werden. _Freut euch, wenn ihr beschimpft werdet, weil ihr zu Christus gehört. Denn daran wird sichtbar, dass der Geist der Herrlichkeit Gottes bei euch ist. _Die Apostel verliessen den Hohen Rat voller Freude darüber, dass Gott sie für würdig gehalten hatte, für den Namen von Jesus zu leiden. _Lieber mit dem Volk Gottes leiden, als sich dem flüchtigen Genuss der Sünde hinzugeben. Die Schmach, die er dadurch auf sich nahm – dieselbe Schmach, die auch Christus zu tragen hatte –, bedeutete ihm mehr als alle Reichtümer Ägyptens, weil sein Blick auf die Belohnung gerichtet war, die Gott für ihn bereithielt.

(BasisBibel) Hebräer 13,13-14 | (NGÜ) 1. Petrus 4,12-13 | (GNB) 2. Korinther 1,7 | (NL) 1. Petrus 4,14 | (NL) Apostelgeschichte 5,41 | (NGÜ) Hebräer 11,25-26

25. Januar

Tägliches Wasser

Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist und die allen zugute kommt, die glauben.

Gott hat Christus, der ohne Sünde war, an unserer Stelle als Sünder verurteilt, damit wir durch ihn vor Gott als gerecht bestehen können. _Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen. _Der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung. _Nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit. Er wusch unsere Schuld ab und schenkte uns durch den Heiligen Geist ein neues Leben. Durch das, was Jesus Christus, unser Retter, für uns getan hat, schenkte er uns den Heiligen Geist.

Ja wirklich: Ich betrachte es ausnahmslos als Nachteil. Dahinter steht die überwältigende Erkenntnis, dass Jesus Christus mein Herr ist! Verglichen mit ihm ist alles andere wertlos geworden,

ja, in meinen Augen ist es nichts als Dreck! Das Einzige, was zählt, ist: Christus zu gewinnen und zu ihm zu gehören. Denn ich gelte nicht als gerecht, weil ich das Gesetz befolge, sondern weil ich an Christus glaube. Das ist die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und deren Grundlage der Glaube ist.

(NGÜ) Römer 3,22 | (GNB) 2. Korinther 5,21 | (LU) Galater 3,13 | (LU) 1. Korinther 1,30 | (NL) Titus 3,5-6 | (BasisBibel) Philipper 3,8-9

24. Januar

Tägliches Wasser

Der Herr ist nahe!

Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander. _Derjenige, der dies alles bezeugt, sagt: »Ja, ich komme bald!« Amen! Komm, Herr Jesus!

Ihr Lieben, das ist es doch, worauf ihr wartet. Bemüht euch also nach Kräften, bei ihm als makellos und fehlerlos zu gelten. Dann werdet ihr bei ihm zum Frieden finden. _Aber was böse ist, darauf lasst euch nicht ein, in welcher Gestalt auch immer es an euch herantritt. Gott selbst, der Gott des Friedens, helfe euch, ein durch und durch geheiligtes Leben zu führen. Er bewahre euer ganzes Wesen – Geist, Seele und Leib –, damit, wenn Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt, nichts an euch ist, was Tadel verdient. Der, der euch beruft, ist treu; er wird euch ans Ziel bringen.

Auch ihr müsst geduldig ausharren! Fasst Mut; denn der Tag, an dem der Herr kommt, ist nahe.

(LU) Philipper 4,5 | (LU) 1. Thessalonicher 4,16-18 | (NL) Offenbarung 22,20 | (BasisBibel) 2. Petrus 3,14 | (NGÜ) 1. Thessalonicher 5,22-24 | (GNB) Jakobus 5,8

23. Januar

Tägliches Wasser

Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.

„Und du sollst erkennen, daß ich der Herr bin: die auf mich harren, werden nicht zuschanden werden.“ _„Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.“ _„Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut! Ja, vertraut dem Herrn für immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels für alle Zeiten.“ _Nur bei Gott schweigt meine Seele still. Von ihm kommt Hilfe, die ich nötig habe. Nur er ist mein Fels und meine Rettung – meine feste Burg, sodass ich nicht wanke. _Aber ich schäme mich nicht dafür.

Denn ich weiß, auf wen ich mein Vertrauen gesetzt habe.

Auch Gott hat sich mit einem Eid für die Zuverlässigkeit seiner Zusage verbürgt. Er wollte denen, die das versprochene Erbe bekommen sollen, unmissverständlich klarmachen, dass nichts seinen Plan umstossen kann. Nun ist es zwar sowieso unmöglich, dass Gott lügt, doch hier hat er sich gleich in doppelter Weise festgelegt – durch die Zusage und durch den Eid, die beide unumstösslich sind. Das ist für uns eine starke Ermutigung, alles daranzusetzen, um das vor uns liegende Ziel unserer Hoffnung zu erreichen. Diese Hoffnung ist unsere Zuflucht; sie ist für unser Leben ein sicherer und fester Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet, dem Raum hinter dem Vorhang. Dorthin ist Jesus uns als Wegbereiter vorausgegangen.

(LU) Römer 5,5 | (SCHL) Jesaja 49,23 | (LU) Jeremia 17,7 | (HfA) Jesaja 26,3-4 | (BasisBibel) Psalm 62,6-7 | (BasisBibel) 2. Timotheus 1,12 | (NGÜ) Hebräer 6,17-20

22. Januar

Tägliches Wasser

Wahrlich, das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist’s, der uns führet.

Herr, du bist mein Gott! Dich will ich preisen und deinen Namen rühmen; denn du hast Wunder vollbracht, die du seit langem beschlossen hattest. Was du planst, das führst du auch aus; auf dich ist immer Verlass! _Der HERR ist mein Erbteil am Land und mein Becher, der mir bestimmt ist

Dort erfrischt er meine Seele. Er führt mich gerecht durchs Leben. Dafür steht er mit seinem Namen ein. Und muss ich durch ein finsteres Tal, fürchte ich keine Gefahr. Denn du bist an meiner Seite. Dein Stock und dein Stab schützen und trösten mich.

Und dennoch gehöre ich zu dir! Du hast meine Hand ergriffen und hältst mich; du leitest mich nach deinem Plan und holst mich am Ende in deine Herrlichkeit. Wer im Himmel könnte mir helfen, wenn nicht du? Was soll ich mir noch wünschen auf der Erde? Ich habe doch dich! Auch wenn ich Leib und Leben verliere, du, Gott, hältst mich; du bleibst mir für immer! _Ja, über ihn freuen wir uns von Herzen. Ja, wir vertrauen seinem heiligen Namen. _Der HERR bringt meine Sache zum guten Ende. Deine Güte, HERR, bleibt für immer bestehen. Lass nicht ab von allem, was deine Hände tun.

(LU) Psalm 48,15 | (GNB) Jesaja 25,1 | (BasisBibel) Psalm 16,5 | (BasisBibel) Psalm 23,3-4 | (GNB) Psalm 73,23-26 | (BasisBibel) Psalm 33,21 | (Basisbibel) Psalm 138,8